500,- € für AWS Aniridie Wagr e.V.

Große Freude über Spende

Ein normaler Bankbesuch in der Raiffeisen-Volksbank Lichtenfels-Itzgrund eG wurde am Dienstag, 16.09.2014, zur großen Überraschung für Denice Toews-Hennig. Sie ist 1. Vorsitzende des Vereins AWS Aniridie Wagr e.V. und Mutter eines sehbehinderten Kindes. Kundenberaterin Jennifer Ruppenstein und Teamleiter Ralf Zapf hatten einen großen Scheck im Wert von 500,- € für den Verein vorbereitet und übergaben diesen an die Vorsitzende. Das Geld wird dringend zur Erforschung von Aniridie benötigt.

Auf dem Bild freut sich die Vorsitzende Denice Toews-Hennig (mi.) über die großzügige Spende der Raiffeisen-Volksbank Lichtenfels-Itzgrund eG, übergeben durch Kundenberaterin Jennifer Ruppenstein (li.) und Teamleiter Ralf Zapf (re.).

Aniridie - eine Sehbehinderung

Bei der Aniridie handelt es sich um eine genetisch bedingte, angeborene schwere Sehbehinderung. Im Auge der Menschen mit dieser Krankheit fehlt die Regenbogenhaut (Iris) teilweise oder komplett. Aniridie hat eine geschätzte Häufigkeit von 1:64.000 bis 1:90.000. Etwa 900 Menschen sind in Deutschland erkrankt, Männer und Frauen gleichermaßen.

Ziel des Vereins: Erforschung der Krankheit

Der Verein AWS Aniridie Wagr e. V. ist ein Zusammenschluss von Eltern betroffener Kinder und erwachsener Betroffener. Denice Toews-Hennig ist stolz darauf, dass von Michelau aus in ganz Europa Kontakte mit weiteren Betroffenen und deren Familien hergestellt wurden. Gemeinsam mit Spezialärzten aus der ganzen Welt ist es das größte Ziel, die Behinderung Aniridie zu entschlüsseln und sie besser zu verstehen. Darüber hinaus möchte der Verein über die Krankheit und auch über die damit verbundenen Syndrome und deren Auswirkungen aufklären.

Tiefgreifende Lebenserschwernisse für Betroffene

Für die betroffenen Menschen bedeutet die Aniridie tiefgreifende Lebenserschwernisse im Alltag. Dinge, die für gesunde Menschen Gewohnheit sind, sind für Sehbehinderte oft mühseelig. Oft benötigen sie Unterstützung, beispielsweise bei ganz normalen Behördengängen, dem Schulbesuch oder auf der Arbeit. Es ist dem Verein gelungen, ein europaweites Netzwerk zu bilden, in dem sich Patienten und Angehörige untereinander austauschen. Dies stellt eine große Erleichterung für alle Betroffenen dar

Auf Spenden angewiesen

Zur weiteren Erforschung der Krankheit werden weiterhin viele finanzielle Mittel benötigt. Alle Patienten und deren Angehörigen freuen sich sehr über jede Spende, egal ob klein oder groß. Denn nur dadurch wird eine weitere Erforschung überhaupt erst ermöglicht.

Das Spendenkonto und weitere Informationen erhalten Sie unter www.aniridie-wagr.de